Mit Telemedizin und KI zum Betreuungsoptometristen

Screenings und optometrische Dienstleistungen nehmen zukünftig weiter zu. Wie und womit kann der Augenoptiker sein Angebot ausbauen und wie kann er es seinem Kunden optimal kommunizieren?

7. Juli 2021 | 19:00 Uhr

Prof. Joachim Köhler: Der Betreuungsoptometrist

Optometrische Dienstleistungen beim Augenoptiker, das Thema ist fortwährend aktuell. Für Professor Joachim Köhler, Fachbuchautor und ehemals Dozent an der Beuth Hochschule für Technik in Berlin, wird das in Zukunft noch wichtiger, er fordert seit Jahren, dass die Fachleute dieser Branche sich zu „Betreuungsoptometristen“ entwickeln müssen. Kundenbindung, Umsatztreiber und tatsächlich Gesundheitsvorsorge für den Kunden – die Optometrie dient für den Augenoptiker gewiss zur Spezialisierung. Aber reicht das auch zu einem Alleinstellungsmerkmal, das für die kommenden Jahre wirtschaftlichen Erfolg verspricht? Professor Köhler hat eine eindeutige Meinung dazu: „Ja.“

Fritz Paßmann: Welche Ausstattung und welches Know-how brauche ich für ein optometrisches Dienstleistungsangebot?

Es gibt mittlerweile viele Instrumente und Geräte: mit der Technologie Schritt zu halten, ist in der Optometrie kaum möglich. Aber welche Ausstattung braucht ein Augenoptiker/Optometrist für welche Zwecke? Fritz Paßmann präsentiert die Instrumente und die Geräte, auf die ein Augenoptiker nicht verzichten kann, wenn er sein optometrisches Dienstleistungsangebot ernst nimmt. Paßmann nennt zudem auch die nötigen Kenntnisse und die sinnvollen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie die möglichen Schulungen fürs Team, um nachhaltig und verantwortungsvoll einen Teil der Augengesundheitsvorsorge in Deutschland übernehmen zu können.

Fritz Paßmann: Optometrische Dienstleistungen in der Praxis

Alles Know-how und sämtliche Technologie sind wenig wert, wenn die Dienstleistung beim Kunden nicht ankommt, weil sie entweder gar nicht oder falsch kommuniziert wird und vielleicht im täglichen Betriebsalltag keinen Platz zur Anwendung findet. Letztlich muss auch bereits im Vorfeld klar sein, was im Anschluss an die Prüfungen mit dem Kunden geschieht! Was mache ich denn eigentlich, wenn ich bei meinem Kunden etwas Auffälliges feststelle, kann ich ihm trotzdem noch eine Brille verkaufen oder entscheidet hierüber ein mir möglicherweise unbekannter Augenarzt? Fritz Paßmann wird diese Fragen beantworten und darüber hinaus Tipps und Anregungen für die perfekte Kommunikation mit dem Kunden geben, im Vorfeld, während und nach dem Screening. Nicht zuletzt wird er die optometrische Prüfung in seiner Präsentation zumindest theoretisch in Ihren Betriebsablauf integrieren.

Dr. Eugenio Innocenti: Wie profitiert der Augenoptiker in einem Netzwerk mit dem Augenarzt?

Kein Augenoptiker und kein Optometrist sieht sich gerne im „Vorzimmer des Augenarztes“ arbeiten, niemand aus unserer Branche wird sich damit zufrieden geben, einzig die schönen Bilder für die Fundusbetrachtung des Ophthalmologen zu „schießen“. Eine Kooperation zwischen Augenoptiker und -arzt wird nur auf Augenhöhe gelingen. Das setzt Fachwissen und auch die entsprechende Technologie auf Seiten des Augenoptikers voraus, der schließlich auch erster Ansprechpartner der Zielgruppe seines (neuen) Angebotes ist. Aber was kann der Augenarzt in diese Zusammenarbeit einbringen, und welchen Nutzen zieht der Augenoptiker daraus? Was kann der Optometrist vielleicht sogar durch eine solche Kooperation lernen und in die Praxis umsetzen? Andererseits gilt es weiterhin, die Grenzen zu kennen, neben der Diagnose bleibt auch die Therapie dem Augenarzt vorbehalten. Ein sicher spannendes Thema! Wir fragen nach bei Dr. Eugenio Innocenti, der aus der Sicht eines Augenarztes die Vorteile für den Augenoptiker und Optometristen benennt und auch noch einmal dessen Grenzen zieht.

Partnerauge setzt diese kostenlose Webinarreihe rund um die Möglichkeiten und Herausforderungen optometrischer Dienstleistungen für Luneau Technology Deutschland um und ermöglicht einen detaillierten Ein- und Ausblick über die Chancen und Notwendigkeiten von telemedizinischer Unterstützung.

Foto: AdobeStock @ Dario Lo Prestii

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Details

Thema: Mit Telemedizin und KI zum Betreuungsoptometristen
Eingeladen von: partnerauge
Beginn: 07.07.2021, 19:00
Kategorie: Telemedizin
Dauer: 2 Stunden 0 Minuten
Aktuelle Zeitzone: Europe/Berlin

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