Augenoptik und Hörakustik haben zunehmend Gemeinsamkeiten: Beide versorgen Menschen mit Sinnesbeeinträchtigungen. Beide leben von Vertrauen, Präzision und persönlicher Beratung. Beide stehen unter wachsendem wirtschaftlichem Druck. Und beide müssen Antworten auf dieselben Fragen finden: Wie begegnen wir dem Fachkräftemangel? Wie nutzen wir Künstliche Intelligenz sinnvoll? Wie digitalisieren wir Prozesse, ohne den persönlichen Kontakt zu verlieren? Und wie schaffen wir ein Einkaufserlebnis, das Kunden dem Online-Handel vorziehen? Wer glaubt, diese Fragen seien ausschließlich Themen der jeweils eigenen Branche, denkt zu klein.

Der demografische Wandel macht die Gemeinsamkeiten noch deutlicher. Unsere Gesellschaft wird älter – und bleibt gleichzeitig länger aktiv. Mit zunehmendem Alter nehmen Seh- und Hörbeeinträchtigungen gleichermaßen zu. Kundinnen und Kunden wünschen sich kompetente Ansprechpartner für ihre Sinnesgesundheit – idealerweise an einem Ort.

Diese Entwicklung verändert den Markt bereits heute. In Deutschland gibt es laut den Zahlen der Bundesinnung der Hörakustiker 2025 rund 7.500 Hörakustik-Fachgeschäfte, betrieben von etwa 2.700 Unternehmen und laut des Zentralverbands der Augenoptiker und Optometristen 10.700 Augenoptikbetriebe. Gleichzeitig wächst die Zahl der Betriebe, die Augenoptik und Hörakustik miteinander verbinden. Große Filialisten haben dieses Potenzial längst erkannt. Doch gerade für inhabergeführte Unternehmen eröffnet die Verbindung beider Bereiche neue Chancen, wirtschaftlich und strategisch.

Der Bundesverband der Hörsysteme-Industrie (BVHI) organisiert nicht nur die internationale Industrieausstellung im Rahmen des 70. Internationalen Hörakustiker-Kongresses vom 14.-16. Oktober in Hannover. Er möchte auch in einem exklusiven partnerauge-Webinar die Gemeinsamkeiten und Besonderheiten der Augenoptik und Hörakustik herausstellen.

Dazu werfen die Verantwortlichen des BVHI einen Blick in die Branchen und auf den bevorstehenden Kongress. Zudem transferiert ein Augenoptiker und Hörakustikmeister die Theorie in die Praxis seines Mischbetriebes.

Mit dabei:

Peter Möckel, Vize-Präsident EUHA, Inhaber Hörgeräte und Optik Möckel, Dipl.-Wirtschafts-Ingenieur und Hörakustiker

Thomas Maisch, Augenoptikermeister und Hörakustikermeister, Gesellschafter und Geschäftsführer der BestAkustik GmbH in Kaufbeuren. Zudem auch selbstständiger Unternehmer, in der dritten Generation, mit einem Fachgeschäft für Optik und Hörakustik.

Dr. Stefan Zimmer ist Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands der Hörsysteme-Industrie (BVHI) und Generalsekretär der European Hearing Instrument Manufacturers Association (EHIMA), dem internationalen Verband der Hörsysteme-Hersteller. Seit vielen
Jahren vertritt er die Interessen der Hörsysteme-Industrie auf nationaler und internationaler Ebene und engagiert sich insbesondere für eine bessere Hörversorgung, innovative Hörtechnologien und mehr Barrierefreiheit.

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Details

Thema: Zwei Branchen – viele Perspektiven
Eingeladen von: partnerauge
Beginn: 24.09.2026, 10:00
Kategorie: Events, Hörakustik, Webinare
Dauer: 1 Stunde 15 Minuten
Aktuelle Zeitzone: Europe/Berlin

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