Augenarzt oder KI? Telemedizin auf den Zahn gefühlt

Reicht nicht die Künstliche Intelligenz, um auf die Zusammenarbeit mit dem Augenarzt verzichten zu können? Welchen Mehrwert bringt die Kooperation im Netzwerk?

23.06.2021 | 19:00 Uhr

Dr. Eugenio Innocenti: Die optimale Augengesundheitsvorsorge in Kooperation

Augenärzte zeigen sich nicht immer aufgeschlossen, wenn Augenoptiker und Optometristen ihrer Arbeit nachgehen. Warum sollten Ophthalmologen ausgerechnet jetzt eine Zusammenarbeit für gut befinden, noch dazu eine, die auf Augenhöhe basiert? Wie kann und wie sollte ein Augenoptiker eine Kooperation mit einem Augenarzt suchen, wann verspricht sie für beide Seiten den gewünschten Effekt und Erfolg und wie kann Luneau Technology mit einer Telemedizin-Plattform an dieser Stelle unterstützen? Dr. Innocenti ist als Experte seit Beginn der Planung bei Luneau an Bord, er nennt in seinem Vortrag die Antworten auf die berechtigten Fragen.

Fritz Paßmann: Was ist Künstliche Intelligenz imstande zu leisten?

Es gibt unterschiedliche Ansätze von Telemedizin, die in der Augenoptik und (noch mehr?) in der Optometrie auch ohne einen Augenarzt auskommen kann. Welche Unterstützung kann KI einem Augenoptiker bei dessen Dienstleistungsangebot „Screening“ geben; ist sie gar ausreichend oder muss für eine optimale Versorgung und Vorsorge des Kunden ein Augenarzt mit an Bord sein? Welche telemedizinische Unterstützung ist die bessere für den Augenoptiker, und welche Rolle nimmt die KI in den unterschiedlichen Modellen ein? Fritz Paßmann wird die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit mit einem Augenarzt prüfen und die Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz in der Telemedizin herausarbeiten.

Rechtliche Aspekte rund um das Angebot von optometrischen Dienstleistungen (mit und ohne Telemedizin)

Augenoptiker und Optometristen müssen seit jeher unter anderem darauf achten, was sie bei ihrem Kunden wie prüfen dürfen und was sie dazu wissen müssen. Und auch, was sie ihrem Kunden nach der Prüfung überhaupt sagen dürfen. Durch Screenings und nicht zuletzt durch fortschreitende technologische Möglichkeiten ist die Nähe zur „Diagnose“ gewachsen, und damit auch die Aufgabe, sich weder straf- noch haftbar zu machen. Was ist im Rahmen von optometrischen Dienstleistungen für den Augenoptiker erlaubt, was nicht? Was darf er sich durch die Technologie möglich machen, was muss er durch sein Fachwissen abdecken? Was kann der Augenoptiker, darf aber nur der Augenarzt, und wer übernimmt die Haftung zum Beispiel auch beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz? Dr. Eugenio Innocenti und Fritz Paßmann kennen die Befindlichkeiten der Berufsgruppen und die Spielregeln – beide stellen sich im interaktiven Interview.

Partnerauge setzt diese kostenlose Webinarreihe rund um die Möglichkeiten und Herausforderungen optometrischer Dienstleistungen für Luneau Technology Deutschland um und ermöglicht einen detaillierten Ein- und Ausblick über die Chancen und Notwendigkeiten von telemedizinischer Unterstützung.

Foto: AdobeStock @ fotomek

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Thema: Telemedizin: Reicht nicht die Künstliche Intelligenz, um auf die Zusammenarbeit mit dem Augenarzt verzichten zu können?
Eingeladen von: partnerauge
Beginn: 23.06.2021, 19:00
Kategorie: Telemedizin
Dauer: 1 Stunde 45 Minuten
Aktuelle Zeitzone: Europe/Berlin

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